Aus dem Kreis

Lebensqualität stärken!


RND Demonstration gegen den NPD Ratsherrn Stephan Haase

Vor kurzem wurden die Ergebnisse einer Studie der Unternehmerinitiative “Sauerland Initiativ” und der FH Südwestfalen veröffentlicht. Diese befasst sich mit der Lebensqualität im ländlichen und städtischen Raum, vornehmlich aus dem Blickwinkel junger Menschen. Zu den Ergebnissen dieser Erhebung erklärt Fabian Ferber, Vorsitzender der Jungsozialisten (Jusos) im Märkischen Kreis:”Die Erhebungen zeigen klar auf, wo vor allem aus Sicht junger Menschen politischer Handlungsbedarf besteht. Einerseits wird der Region eine hohe Lebensqualität eingeräumt. Andererseits beweist die Studie auch, dass im Bereich Nahverkehr/Verkehrsanbindung deutlich nachgebessert werden muss. Dass ein gutes und preislich angemessenes Angebot an Mietwohnungen von den Befragten wichtiger als zum Beispiel die Verfügbarkeit von Immobilien und Baugrundstücken eingestuft wird, muss bei den künftigen Beratungen zur Gestaltung unseres Lebensraums eine Rolle spielen. Ebenfalls von hoher Bedeutung ist die medizinische Versorgung oder auch das kulturelle Angebot vor Ort.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass Jusos und SPD im Märkischen Kreis die richtigen Akzente setzen. Im letzten Jahr hat der Parteitag der MKSPD einem Antrag der Jusos zugestimmt, der die Lebensqualität in unserer Region zum Thema hat. Gemeinsam fordern wir neben mehr Studienplätzen und einem breit gefächerten Angebot an beruflicher Weiterbildung in der Region einen günstigen und attraktiven Wohnraum, einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr und eine neue Kulturpolitik. Unsere Initiative zur Gesundheitsversorgung im Märkischen Kreis soll eben diese in der gesamten Fläche sichern. Kurzum: Wir bieten die Themen an, die neben der Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen eben die Frage beantworten können, ob man Märkischen Kreis leben möchte oder nicht. In puncto Verfügbarkeit der Arbeitsplätze setzen wir darauf, dass die heimischen Unternehmen und neuangesiedelte Betriebe auf die Wichtigkeit sozialer Mindeststandards setzen. Dabei gilt: Gute Arbeit ist nur faire Arbeit – dazu gehören auskömmliche Löhne und zum Beispiel auch in der Regel unbefristete Arbeitsverhältnisse.Wenn wir unsere Region attraktiv halten wollen, müssen wir in den Wettbewerb um bessere Lebensqualität gehen. Dazu gehören Faktoren wie das Wohnangebot vor allem kommunaler Anbieter, die ihre Steuerungsmöglichkeiten wahrnehmen sollen. Ebenso muss man über alternative Finanzierungsmöglichkeiten des Öffentlichen Personennahverkehrs diskutieren. Weitere Tariferhöhungen oder Linienkürzungen tragen nicht zur Lebensqualität im Märkischen Kreis bei. Genauso müssen die Märkischen Kliniken dem Auftrag der Maximalversorgung nachkommen und im Zweifel dort, wo niedergelassene Ärzte Mangelware sind, über die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren nachdenken. Auch die öffentliche Kulturpolitik sollte sich weiter entwickeln. Man könnte zum Beispiel darüber nachdenken, das MKK-Stipendium im Bereich Musik auch für Populär- oder Rockmusik aus dem heimischen Raum zu öffnen. Die Förderung der heimischen Szene darf nicht vernachlässigt werden.”

Link: Studie zur Lebensqualität (Sauerland Initiativ)